How to create an eco-friendly garden

Einen ökologischen Garten anlegen

Naturnahes Gärtnern schont die Umwelt und lässt sich mit wenigen Schritten umsetzen. Folgen Sie diesem kurzen Ratgeber, um Ihren Garten so ökologisch wie möglich zu gestalten!
11. Dez 2025|
4 Min.
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Von Craig Wilson

Sie müssen kein Gartenarchitekt sein, um Ihren Außenbereich so zu verwandeln, dass Treibhausgasemissionen reduziert werden. Den CO2-Fußabdruck zu verringern, bedeutet auch nicht zwangsläufig, in Recycling-Beton zu investieren oder mühsam angelegte Beete umzugraben.

Eine üppige Gartengestaltung mit einem großen kreisförmigen Portal aus Metall oder Holz vor einer dunkelgrünen Wand. Im Vordergrund blühen farbenfrohe Wildblumen, darunter violetter Salbei, Lavendel und verschiedene heimische Pflanzen. Stapelholz bildet natürliche Beinfassungen im gesamten Gartenbeet und verleiht dem naturnahen Pflanzschema eine rustikale Textur.

Ökologisches Gärtnern – also das Konzept, den Garten im Einklang mit der Umwelt zu gestalten – lässt sich mit wenigen einfachen Schritten umsetzen. Folgen Sie diesem kurzen Leitfaden, um in nur zwei Schritten sicherzustellen, dass unsere wunderschönen Gärten und Ökosysteme auch für künftige Generationen gedeihen.

Schritt 1 – Die passenden Gartenpflanzen auswählen

Der erste Schritt besteht darin, Ihren eigenen Garten in ein Paradies für nützliche Insekten und kleine Säugetiere zu verwandeln. Sie können die Tierwelt fördern, selbst wenn Sie nur Platz für einige Blumenampeln haben, indem Sie die richtigen Gartenpflanzen auswählen.

Heimische Pflanzen

Die Ansiedlung heimischer Pflanzen in Ihrem umweltfreundlichen Garten ist der beste Weg, um die lokale Fauna zu unterstützen. In einem durchschnittlichen Garten finden sich oft überwiegend nicht-heimische Gewächse, da diese mittlerweile in vielen Gebieten die Oberhand gewonnen haben.

Eine Gruppe zarter weißer Primeln mit leuchtend gelber Mitte, die bodennah zwischen grünen Blättern und Erde wachsen. Die Blüten haben jeweils fünf Blütenblätter und wirken frisch und lebendig in der natürlichen Gartenumgebung.

Daher ist die Wahl der richtigen Pflanze wichtig, unabhängig von der Größe Ihres Zuhauses. Für eine Blütenpracht im Frühling und Sommer empfehlen wir:

Bei einigen dieser Sorten empfiehlt es sich, Verblühtes zu entfernen. Vergessen Sie jedoch nicht, die Samenträger auf einem Futterplatz in Ihrem Garten auszulegen, um Vögel zu füttern. Sie können auch blühende Sträucher und heimische Blühhecken entdecken.

Trockenheitsresistente Pflanzen

Unsere lokalen Ökosysteme werden zunehmend trockener. Heiße Wetterperioden verändern die Bodenstruktur, was dazu führt, dass selbst heimische Gewächse mit dem Überleben kämpfen, wenn sie einen hohen Wasserbedarf haben. Eine hervorragende Alternative bieten trockenheitsresistente Pflanzen, die der Tierwelt Nahrung bieten und gleichzeitig wertvolles Gießwasser sparen.

Eine Hummel mit schwarz-gelben Streifen sammelt Nektar von leuchtend violetten Lavendelblüten vor einem weichen grünen Hintergrund. Das detailreiche Bild zeigt die Flügel und den pelzigen Körper der Biene.

Ideale Exemplare für Ihren Garten:

Viele trockenheitsresistente Gewächse besitzen silbriges oder schmales Laub, wie etwa Palmen, aber es gibt auch viele altbekannte Sorten, die überraschend robust gegenüber Hitzeperioden sind.

Vielfalt im Garten

Natürliche Lebensräume zeichnen sich durch Diversität aus. Während riesige Monokulturen für die großflächige Landwirtschaft effizient sein mögen, bietet der eigene Garten die Chance auf Vielfalt. Selbst wenn Sie nur einige Töpfe auf dem Balkon platzieren können, ist es immer sinnvoll, der Tierwelt ein breites Spektrum an Pflanzen anzubieten.

Sobald Sie eine Mischung aus heimischen, bienenfreundlichen und trockenheitsresistenten Pflanzen etabliert haben, können Sie über weitere ökologische Aufwertungen nachdenken. Das Anlegen eines kleinen Teichs für Insekten und andere Kleinstlebewesen kann beispielsweise in heißen Sommermonaten lebensrettend sein.

Schritt 2 – Ökologische Gartenpraktiken anwenden

Wenn Ihr umweltfreundlicher Garten erst einmal erblüht, geht es darum, ihn nachhaltig zu bewirtschaften. Von der Verwendung recycelter Materialien bis hin zur Nutzung von Gartenabfällen gibt es viele Maßnahmen, die keine radikalen Umstellungen erfordern (auch wenn eine unterirdische Regentonne natürlich ideal wäre).

Eigenen Kompost herstellen

Sie können zu Hause ganz einfach torffreien Kompost herstellen. So schonen Sie die Moore und nutzen gleichzeitig Ihren Haushaltsabfall. Rasenschnitt und andere organische Materialien lassen sich hervorragend zu wertvollem Dünger oder Bodenverbesserer kompostieren.

Ein Kompostbehälter aus Holzlatten in einer Gartenumgebung, daneben eine Schubkarre gefüllt mit bunten Pflanzenresten und Funkienblättern sowie ein weißer Korb mit Gartenabfällen. Gartenwerkzeuge wie Rechen lehnen in der Nähe an einem Baum.

Die wichtigste Regel beim Kompostieren lautet: Vermeiden Sie alles, was Nagetiere anlocken oder Giftstoffe freisetzen könnte. Daher gehören Speisereste oder Milchprodukte ebenso wenig auf den Kompost wie Schnittgut von Walnussbäumen (das beim Zersetzen toxisch wirken kann) oder dicke Holzstämme, da diese zu lange zum Verrotten benötigen.

Eigenes Obst anbauen

Ein ökologischer Garten bietet ab einer mittleren Größe auch Platz für Obstbäume. Den CO2-Fußabdruck zu reduzieren, indem man die eigene Ernte genießt, statt im Supermarkt einzukaufen, ist ein wunderbares Hobby. Viele heimische Obstsorten gedeihen im Garten mit minimalem Aufwand – sie verringern Transportwege und bieten Nektar sowie Nahrung für nützliche Insekten.

Leuchtend rote Kirschen hängen an einem Zweig mit sattgrünen Blättern im Sonnenlicht und zeigen sowohl reife als auch reifende Früchte in verschiedenen Schattierungen von Rot bis Gelborange.

Einige naturfreundliche Obstsorten, die Sie mit eigenem Dünger pflegen können, sind:

Natürliche Schädlingsbekämpfung

Es kann eine Herausforderung sein, umweltfreundlich zu bleiben, wenn man selbst Obst und Gemüse anbauen möchte. Beikräuter können dem Boden wertvolle Nährstoffe entziehen, während Insekten oder Säugetiere sich an Ihren Lieblingspflanzen gütlich tun.

Biologisches Gärtnern setzt auf natürliche Ressourcen zur Abwehr von Schädlingen, anstatt auf chemische Herbizide und Pestizide zurückzugreifen. Mischkulturen sind hier ein hervorragender Anfang. Pflanzen Sie beispielsweise Studentenblumen (Tagetes) zwischen Ihre Tomaten, Kürbisse und Kohlpflanzen, um Weiße Fliegen und andere Schädlinge fernzuhalten.

Auch Hausmittel können helfen. Eine Mischung aus etwas Spülmittel, Zitronensaft und Wasser zum Besprühen von Pflanzen, die beispielsweise von Spinnmilben befallen sind, ist eine schnelle und unkomplizierte Lösung.

Regenwasser sammeln

Selbst bei trockenheitsresistenten Pflanzen kommt man um das Gießen nicht herum. Regentonnen sind neben dem Komposthaufen ein absolutes Muss für den ökologischen Garten. Sie fangen das Wasser direkt vom Dach über die Regenrinne auf.

Falls Sie keine passende Regentonne finden, können Sie Regenwasser auch ganz klassisch in Eimern sammeln. Einige unserer Garten-Basics bei Gardeners Dream können Ihnen ebenfalls dabei helfen, Wasser effizient zu nutzen.

Wildtiere füttern und anlocken

Ein ökologischer Garten dient nicht nur dem Menschen. Von der Düngung mit gut verrottetem Mist bis hin zur Auswahl der richtigen Pflanzen als Nahrungsquelle gibt es viele Praktiken, die dabei helfen, die Biodiversität in Deutschland zu erhalten.

Zwei junge Igel stehen nebeneinander auf einem moosbedeckten Felsen, umgeben von grünem Gras und gelben Wildblumen. Ihr stacheliges Fell ist braun-beige gefärbt, sie haben kleine dunkle Augen und spitze Schnauzen.

Blühende und fruchttragende Pflanzen sind von hohem Wert. Sie können auch kleine Bäume und Sträucher als Schattenspender pflanzen oder Wasserpflanzen für feuchte Bereiche integrieren. Der Erhalt der Artenvielfalt und des empfindlichen Gleichgewichts der Natur ist der Schlüssel zum Umweltschutz.

Einen ökologischen Garten gestalten mit Gardeners Dream

Auch wenn man nicht im Alleingang alle Umweltprobleme lösen kann, leistet jeder ökologisch bewirtschaftete Garten einen wertvollen Beitrag. CO2 im Boden speichern, Abfälle reduzieren, den Wasserverbrauch senken oder Strukturen aus recycelten Materialien bauen – es gibt viele Wege, den eigenen ökologischen Fußabdruck zu minimieren.

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